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Ein Fotograf: Robert Capa

 
Robert Capa ist wahrscheinlich der beste Kriegsfotograf der Welt. Er wurde 1913 in Budapest geboren und sein wahrer Name war Endre Enrö Friedmann. 
Er wurde 1931 aus Ungarn vertrieben und wohnte bis 1933 in Berlin, wo er Politikwissenschaft studierte. 
Während seines Aufenthalts in Berlin, begann der junge Capa als Fotograf bei der "Berliner Illustrierten Zeitung" und dem "Deutschen Photodienst" zu arbeiten. 
Als Hitler die Wahlen in Deutschland gewann, musste Capa nach Paris emigrieren, weil er ein Jude war. 
In Paris lernte er viele Menschen (wie zum Beispiel wie David Szymine "Chim" und Henri Cartier-Bresson) kennen, mit denen er 1947 die bekannte Fotoagentur "Magnum" gründete. 
1935 reiste er nach Spanien und fotografierte Szenen des Bürgerkriegs. Hier machte er sein bekanntestes Foto, das in der französischen Zeitschrift "Vu" veröffentlicht wurde. Auf diese Art begann seine Karriere als Kriegskorrespondent. 
Danach machte Capa weitere Kriegsfotos. Er reiste nach China und Israel und machte eine beeindruckende Reportage über den 2. Weltkrieg. 
1954 begleitete Capa die französische Armee auf ihrer Reise nach Indochina. Dort machte er seine letzte Reportage, weil er auf eine Landmine trat und starb. 
 
(Chiara Zanvettor) 

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Letzte Änderung am 13.05.2005