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Eine Pionierin der Naturwissenschaft

Die finde ich phantastisch 
 
Im Laufe der Geschichte haben viele Helden gelebt, aber nicht alle sind gut 
bekannt. Unglücklicherweise hat man ihre Namen vergessen, aber es gibt andere, an die man sich leichter erinnert. Unter ihnen gibt es wenige Frauen, trotzdem sind sie nicht weniger wichtig.  
 
Ich möchte über eine wenig bekannte Frau schreiben. Sie lebte schwierige Zeiten nicht nur für die Frauen sondern auch für die Männer. Sie arbeitete im verheißungsvollen Ausland, wo sie ihren zukünftigen Ehemann kennen lernte. Mit ihrem Ehemann Pierre forschte sie in der Physik und gemeinsam wurde ihnen 1903 der Nobel Preis verliehen. Unglücklicherweise wurde Pierre 1906 von einer durchgegangenen Kutsche überfahren, was das glückliche Paar zerstörte.  
 
Trotz des Todes ihres Ehemannes arbeitete sie hart und mit Beharrlichkeit, um ihr Ziel zu erreichen. Am Ende verdienten ihre innovativen Arbeiten 1911 noch einmal den Nobel Preis. 
 
Die Studenten hatten die beneidenswerte Chance, sie an der Universität kennen zu lernen, weil sie als Professorin ihrem Ehemann nach folgte. Ich kann mir das vorstellen: Eine ehrwürdige Dame, bekleidet mit einem viktorianischen Kleid, lang und schwarz. Das erhabene Gesicht mit einem durchdringenden Blick, die grauen Haare zu einem schlichten Haarknoten zusammen gebunden. Denken Sie an ein großes Klassenzimmer mit alten und abgenutzten Pulten, dem scharfen Geruch von dem nahen Labor und dem merkwürdigen Ehrgeiz, etwas Neues zu lernen zu wollen.  
Die Frau, an die ich denke, hat natürlich viele Vorzüge: Ihre Arbeiten revolutionierten die wissenschaftliche Welt und veränderten den Begriff von der Natur, die uns umgibt. Gleichfalls haben ihre Studien wissenschaftliche Fortschritte ermöglicht, die ohne sie nicht möglich gewesen wären. Trotzdem haben diese Studien den Menschen wehgetan: Ihre Entdeckungen ermöglichten, schreckliche und sehr wirkungsvolle Waffen zu schaffen. Diese Waffen konnten so viele Menschen wie keine andere damals vernichten.  
 
Meiner Meinung nach geht die Wichtigkeit dieser Frau nicht auf ihre Arbeiten oder ihren Ruf zurück. Das Wichtigste ist, dass sie trotz der sozialen und persönlichen Umstände hervorstach wie ein strahlender und blendender Stern an einem dunklen Firmament; an einem Firmament, das die Männer damals beherrschten.  
 
Na, also, wie mag denn diese wohl Frau heiβen? 
 
Enrique Sánchez Molano

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Letzte Änderung am 6.03.2005